2014
Mittwoch, 2014-12-24 | 13:38:01 CET
Als geeignete Filme für den heutigen Tag empfehle ich wahlweise Apocalypse Now [1], Mad Circus (Balada triste de trompeta) [2] oder Dogville [3]. Apropos Dog, Dogtooth (Kynodontas) [4] wäre auch noch ein interessanter Tipp. Nur, um die festliche Atmosphäre zu unterstreichen. Viel Spass beim Öffnen der Geschenke und allen drei treuen Lesern meines Blogs einen guten Rutsch.
[1]
http://www.imdb.com/title/tt0078788/
[2]
http://www.imdb.com/title/tt1572491/
[3]
http://www.imdb.com/title/tt0276919/
[4]
http://www.imdb.com/title/tt1379182/
Die Schuldfrage, diesmal in einer neuen Version [FINANCE POST]
Donnerstag, 2014-12-11 | 22:23:58 CET
Das dürfte interessante Fragen aufwerfen. Code in den Knast werfen wird nicht funktionieren, die Entwickler erklären sich garantiert als unschuldig. Und denjenigen auszumachen, der die Chose spezifiziert hat, wird auch nicht einfach sein (wenn es eine Spezifikation gibt) – wie der Informatiker weiss. Meistens spezifiziert einem ja niemand was. Jedenfalls niemand vom Fach.
http://www.bloomberg.com/news/2014-12-10/ny-regulator-said-to-pr...
Besinnlichkeit und gesunde Ernährung …
Dienstag, 2014-12-09 | 18:38:03 CET
… im fränkischen Stil: Christkindlesmarkt, Nürnberg

Mehr kann man dazu nicht sagen. Und ja, es gibt auch Beweisfotos von Lebkuchen, Fischbrötchen, Schweinesteaks im Zwiebelsud, Kokosmakronen und Pfefferminzbruch.

Sonntag, 2014-11-30 | 16:22:25 CET
Zu den heutigen Abstimmungen nur so viel: zum Glück gibt es ihn noch, den gesunden Menschenverstand (man hätte in der Vergangenheit einige Male daran zweifeln können). Und zum Glück hat er heute mal die Oberhand behalten. Uff.
Sonntag, 2014-11-16 | 23:05:12 CET
Nach einer lernbedingten Zwangspause melde ich mich zurück (Himmel, war die gestrige zweite FRM-Prüfung besch … schwierig – da werde ich vielleicht noch ein zweites Mal antreten müssen). Und das erst einmal nur mit einem kleinen, aber feinen (und nicht mehr sehr geheimen) Tipp.
Vielleicht stimmt es wirklich, dass wir derzeit eine Blütezeit hochwertiger TV-Serien erleben, die dem klassischen Kinofilm ordentlich das Wasser abgraben. Während ich das viel gelobte Breaking Bad noch vor mir hergeschoben habe und Game of Thrones ganz sicher nichts für meinen Geschmack ist, hat mich neulich eine andere Serie absolut begeistert – True Detective [1] ist ein Meisterstück und hätte sicher den einen oder anderen Oscar verdient.
Alleine der Vorspann macht schon Gänsehaut, die Atmosphäre ist überwältigend, die Story nimmt sich viel Zeit und macht einige kuriose Wendungen (und wird sehr nichtlinear erzählt), ist aber selbst in langsamen und dialoglastigen Passagen so dicht und fesselnd, dass man einfach nicht abschalten kann. Dazu eine detaillierte, glaubhafte Charakterzeichnung – mindestens bei den zwei Hauptrollen – und Darsteller in absoluter Bestform. Herausragende Unterhaltung. Pflicht!
Wenn ich ein so cleverer Bursche wäre wie die zwei, vielleicht hätte ich dann gestern auch besser abgeschnitten. Die Prüfung war was für True Detectives.
[1]
http://www.imdb.com/title/tt2356777/
Sonntag, 2014-10-05 | 22:53:09 CET
Über mein liebstes Zitat mindestens der letzten drei Monate bin ich am Freitag gestolpert [1]. Jeder Anleger sollte wissen:
One of the collective fallacies our culture operates under is the delusion that the market is some kind of astute forecasting machine. It is not – it represents the collective wisdom of 10 million panicked monkeys.
Das scheint mir nicht völlig falsch zu sein!
[1]
http://www.ritholtz.com/blog/2009/11/how-overrated-is-sentiment/
Montag, 2014-09-29 | 23:19:41 CET
Der übliche »zurück aus den Ferien, seid gefälligst neidisch«-Artikel soll illustriert werden mit einem Bild von einem anderen Licht, nicht über dem Esstisch, sondern in einer ziemlich grossen Badewanne. Das Ferienhäuschen in Spanien war hübsch, die Aussicht wunderbar und der eigene bescheidene Pool der grösste Luxus, durchwachsenes Wetter hin oder her.

Und das Tollste für Glutennichtvertragende wie mich in Spanien ist, dass eben jenes Land schon etwas früher auf den Trichter gekommen ist, dass eine klare Kennzeichnung von Lebensmitteln und die Bereitstellung eines kleinen, aber feinen glutenfreien Angebots in jedem noch so einfachen Dorfsupermarkt eine sinnvolle Sache ist. Das von Immobilienkrisen geplagte Spanien, in der Hinsicht Lichtjahre vor der reichen Schweiz! Insofern war auch die verträgliche Ernährung nicht das geringste Problem. Herrlich.
Hätte der Urlaub doch nur ein paar Tage länger gedauert. Aber zuhause (siehe Lampe, äh Leuchte) ist's ja auch schön.
Sonntag, 2014-09-14 | 23:23:40 CET
… und sie hängt über meinem, nein, unserem Esstisch :-)

2x Good News für Zöliakie-Betroffene
Donnerstag, 2014-08-14 | 21:09:46 CET
1. Die freundliche Dame bei Sprüngli, heute, konnte mir die frohe Botschaft mitteilen, dass Luxemburgerli tatsächlich (als eines von wenigen Sprüngli-Produkten) glutenfrei sind … hurra! Und weil sie sich so mit mir mitgefreut hat, als ich das zu hören bekommen habe, gab's noch ein Exemplar gratis dazu. Herrlich.
2. Cooler Laden ohne dröges Bio-Fundi- und Sandalen-Flair, mit vielen leckeren Produkten, grosser Auswahl und persönlicher Beratung: Mr and Mrs Glutenfree [1] – eine echte Empfehlung. Da ist bei mir fast ein Kaufrausch ausgebrochen. Besuchen!
[1]
http://www.mr-mrsglutenfree.com/
Mittwoch, 2014-07-30 | 22:22:46 CET
Erfolgreich umgezogen. Schon wieder älter. Pauken für FRM II mühsam. Weltlage deprimierend. Müde. Sauwetter.
Montag, 2014-06-16 | 22:34:22 CET
… aber zum Glück ist es bald geschafft.
Sonntag, 2014-05-25 | 22:13:11 CET
… von dem könnte selbst ich als aus der Kirche ausgetretener Protestant noch ein Fan werden [1].
[1]
http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/fried...
European Noodle Contest – Zurich 2014
Sonntag, 2014-05-11 | 21:06:33 CET
Warum soll man sich mit schrägem Gesang, polnischen Bäuerinnen mit grosser Oberweite und Isländern in bunten Anzügen beschäftigen – für mich viel relevanter als der ESC ist der ENC.
Im Rennen: Rustichella d’abruzzo-Spaghetti aus Reis, Felicia Bio aus Reis und Mais, Schär Spaghetti aus Reis, Mais und Hirse, Rizopia Spaghetti aus Vollkornreis, King Soba-Spaghetti aus Buchweizen, Pasta Avanti-Spaghetti aus Mais, Kartoffeln und Guarkernmehl, sowie BiAglut PastaMia-Spaghetti aus Mais, Kartoffeln und Lupinen [1].

Damit sich kein Hersteller schlecht behandelt fühlt, gibt es heute nicht nur einen Sieger. Glutenfrei (das für mich entscheidende Attribut) sind alle Produkte, teuer leider auch. Dazu ist nahezu allen glutenfreien Nudeln gemeinsam, dass die Kochzeit sehr viel kritischer ist, und sie selbst bei optimaler Zubereitung gerne etwas klebriger und trockener wirken als man das von normalen Nudeln kennt.
Der Preis für das bizarrste Esserlebnis geht an die King Soba Buckwheat Noodles – die roh dunkelbraunen Nudeln mit der Konsistenz von Plastik färben das Kochwasser weiss und kommen dann als Haufen hellgrauer, schleimiger Regenwürmer auf den Tisch, bei denen man jeden Moment damit rechnet, dass sich auf dem Teller etwas bewegt.
Der Preis für die interessanteste farbliche Erscheinung geht an die Felicia Bio-Nudeln, wobei die Penne derselben Marke (nicht im Bild) noch ausgeprägter sind als die Spaghetti – die grell orangenen Pasta färben das Wasser graugrün (!), schmecken dann aber ganz anständig.
Die Trophäe für die weissesten Spaghetti meines Lebens geht an das Produkt von Rustichella d’abruzzo. Sonst kann man leider nicht viel Gutes sagen über die Nudeln, aber wer mal etwas Ungewöhnliches auf dem Teller haben will – die Reisspaghetti haben definitiv Exotenstatus. Damit glänzt man als Gastgeber bei jeder Einladung!
Die Auszeichnung für die offiziell ausgezeichnetsten Spaghetti geht an Rizopia („free from food awards 2013 – gluten-free pasta winner“). Auch sonst sind die Nudeln gut, erinnern mich farblich aber etwas zu sehr an Vollkornnudeln, als dass sie mich glücklich machen könnten.
Der Trostpreis für den bekanntesten Grosshersteller geht an Schär (jeder mit Zöliakie geschlagene dürfte die Firma kennen), wobei die Nudeln auch ohne den bekannten Namen in jedem Test gut aussähen – der Biss geht in Ordnung, die Farbe ist natürlich, und wären sie nicht wie die meisten glutenfreien Nudeln etwas klebriger, als man das von Weizennudeln gewohnt ist, würde man vielleicht nicht einmal merken, was man da isst. Es reicht aber im Gesamt-Ranking nur für Platz 3 (geteilt mit Felicia und Rizopia).
Der Sonderpreis für den sympathischsten Kleinhersteller geht an Pasta Avanti mit, wenn man der Website [2] glauben darf, rund einer Handvoll Mitarbeiter. Dazu sind Aroma und Biss sehr gut, allerdings sind die Spaghetti etwas blass, im Querschnitt eckig statt rund und werden als Kneuel geliefert, nicht in gerader Form. Trotzdem die zweitbesten in meiner Rangliste!
Der Überraschungssieger trotz bizarrer Zutaten, was Farbe, Biss, Geschmack und Klebrigkeit angeht, sind die BiAglut PastaMia. Sie sehen roh wie gekocht praktisch völlig normal aus, sind rund, haben eine gute Dicke, sind auf dem Teller deutlich weniger klebrig und trocken als alle anderen Mitbewerber und könnten wirklich normale Weizennudeln sein – bei diesem Produkt bin ich sogar ziemlich überzeugt, dass sie einen Blindtest gegen Weizennudeln bestehen und nicht als glutenfrei identifiziert werden könnten. Die müsste es jetzt nur noch beim Italiener um’s Eck geben. Aber Pasta im Restaurant, das werde ich mir wohl dauerhaft abschminken müssen. Und zähneknirschend die CHF 9.50 bezahlen, die die BiAglut im Bioladen kosten (500g).
Update, 2014-05-27: … und kaum ist das Ergebnis des ENC publiziert, schon erscheint ein weiterer heisser Kandidat als Nachzügler auf der Bildfläche (allerdings nicht hier, ich war zu faul zum fotografieren), und diesmal ist es der 1000-Pfund-Gorilla: ich habe der Firma ihren letzten Skandal zwar nicht verziehen [3], aber bin doch etwas milder gestimmt, wenn Barilla leckere glutenfreie Nudeln auf den Markt bringt. Und das ist geschehen, oh Wunder … die glutenfreien Spaghetti [4] bestehen aus zweierlei Mais sowie Reis, sehen den Felicia Bio ähnlich und haben den typischen, etwas strengen Mais-Geruch. Das Kochwasser aber sieht relativ unverdächtig aus, die Nudeln sind fertig gekocht von normalen Spaghetti praktisch nicht zu unterscheiden und haben einen sehr guten Biss. Auf Anhieb Platz eins neben BiAglut. Wem Lupinen also ungeheuer sind, der kann auch zu Barilla greifen und eine homophobe Firma unterstützen.
[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Lupinen
[2]
http://www.pastaavanti.ch/
[3]
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/skandal-um-nudelproduzent-...
[4]
http://www.barillapasta.ch/ch_de/produkte/pasta/glutenfrei/Spagh...
Mittwoch, 2014-04-02 | 22:44:57 CET
… wer wissen will, wie Projekte in meinem Beruf ablaufen, kann sich dieses Video [1] zu Gemüte führen. Ja, genau so ist es! Genau so!!
[1]
http://www.youtube.com/watch?v=BKorP55Aqvg
Sonntag, 2014-03-30 | 20:50:17 CET
Die Ruhe der letzten Wochen, was mein Weblog angeht, erklärt sich nicht nur durch beruflichen Stress, die zu erledigende Steuererklärung (seufz) oder ähnliche nervige alltägliche Dinge, sondern auch dadurch, dass nach erfolgreicher Wohnungssuche (!) ein Umzug ansteht: ab spätestens Juli werde ich nicht mehr in Zürich, sondern Wettswil am Albis wohnen [1]. Hurra … Zeit ist's geworden, nach dreizehn Jahren. Die Vorfreude auf die neue, sehr schöne Wohnung und den Zusammenzug mit meiner langjährigen Partnerin ist gross, die Freude am Einpacken meiner mindestens 1001 Bücher eher nicht so. Aber wie so oft gilt: no pain, no gain.
Eine offizielle Meldung mit neuer Adresse an alle meine Freunde und Kollegen ergeht noch, dann per Email.
[1]
http://map.search.ch/wettswil/kirchgasse-43?z=64
Donnerstag, 2014-02-20 | 21:16:58 CET
… zumindest für mich. Gestern eher zufällig drauf gestossen, ausprobiert, angetan davon – und heute morgen höre ich im Radio von dem WhatsApp-Deal. Gutes Timing! Facebook meine Telefonnumern überlassen? Sicher nicht! Und wenn die Kommunikation noch sauber verschlüsselt wird (wie eben bei Threema), ist das in Zeiten ungebremsten Ausspionierens nur recht. Näheres unter dem Link [1] unten.
Meine Threema-ID: TXZYM4JP
[1]
https://threema.ch/en/
Dienstag, 2014-02-11 | 23:24:37 CET
Nach der schrecklichen »Minarett-Initiative« [1] und der ein Jahr später ebenfalls erfolgreichen »Ausschaffungsinitiative« [2] (die kriminell gewordene Ausländer des Landes verweisen will und in der Umsetzung grösste Schwierigkeiten macht), hat es am letzten Sonntag den nächsten vielbeachteten Paukenschlag »gegen Masseneinwanderung« gegeben. Das Image der Schweiz im Ausland hat schon seit ein paar Jahren gelitten, aber jetzt dürfte alles noch einen Tick schlimmer werden. Ein paar Punkte zu dieser neuen Initiative möchte auch ich loswerden.
Warum die Initiative kaum ein Problem lösen wird – Ein buntes Sammelsurium an Themen diente als Begründung, warum man für die Initiative stimmen sollte, was eine Mehrheit leider auch getan hat. Dumm nur, dass die meisten dieser Themen nur indirekt oder gar nicht mit dem Zuzug von Ausländern zu tun haben – sondern mit verfehlter Raumplanung (und einer Bevölkerung, in der nahezu jeder ein eigenes Häuschen im Grünen besitzen möchte), zu spät oder ungenügend ausgebauter Infrastruktur, vorhandenen aber nicht konsequent umgesetzten Gesetzen (Sozialhilfe für frisch Zugereiste, die eigentlich nur Arbeit suchen??). Und erwartet jemand ernsthaft, dass die Ausländerkriminalität massiv sinkt, wenn man die Einwanderung von Akademikern, Ingenieuren, Managern, Rentnern beschränkt? Einzig die Mieten könnten demnächst sinken, aber die Blase am Immobilienmarkt hat genügend verschiedene Ursachen – und wäre in nächster Zeit wohl sowieso einmal geplatzt.
Warum ich mir Sorgen um die Schweiz mache – Anders als das unsägliche und diskriminierende Minarettverbot wird das Ergebnis dieser Abstimmung schmerzhafte wirtschaftliche und andere reale Folgen an vielen Stellen haben, also neue Probleme erzeugen. Wäre mir mein Gastgeberland egal, würde mich auch nicht kümmern, dass man am Sonntag mit einer ziemlich grossen Schrotflinte und begeistertem Hurra auf den eigenen Fuss gezielt und abgedrückt hat. Die Schweiz ist mir aber nicht egal – eigentlich liegt sie mir am Herzen. Dieses Land zu mögen wird seit ein paar Jahren allerdings nicht einfacher.
Warum ich das Ergebnis persönlich nehme – Ein Landsmann von mir twitterte als Reaktion auf die Abstimmung vom Sonntag: »Ich bin Ausländer. +50.x% wollen mich hier nicht.« So kann man das interpretieren, auch wenn viele Wähler sicher eine andere Intention hatten. Die Botschaft, die mit diesem Ergebnis bei mir ankommt, ist aber leider genau die: eine Mehrheit würde es offenbar am liebsten sehen, wenn ich verschwände. Eine schöne Ohrfeige, und alles andere als ein angenehmes Gefühl. Muss ich mich künftig entschuldigen, wenn ich einen kostbaren Platz im überfüllten 32er Bus belege?
Wodurch sich die Initative am stärksten selbst entlarvt hat – Den mit Abstand grössten Erfolg erzielte sie in Gemeinden, die kaum jemals einen Ausländer auch nur aus der Nähe gesehen haben (abgesehen von den billigen osteuropäischen Erntehelfern), und ganz gewiss keinen »Dichtestress« kennen.
Ansonsten halte ich die Analyse bei SPIEGEL Online [3] nicht für allzu falsch. Wer viel hat, der hat viel zu verlieren. Zu dumm, wenn man aus dieser Angst heraus alles unternimmt, damit die wirtschaftliche Lage schlechter wird.
[1]
/cgi-bin/blog.cgi/action=view/id=05b7d9
[2]
http://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative...
[3]
http://www.spiegel.de/politik/ausland/schweiz-stimmt-gegen-masse...
Reis-Spaghetti und Badeschwamm-Brot mit Erbsengeschmack
Mittwoch, 2014-02-05 | 23:11:49 CET
Beides wird leider meine künftige Ernährung bereichern – als Ersatz für glutenhaltige Nudeln und normales Brot. Vom Thema Bier reden wir besser erst gar nicht.
Was war geschehen? Verdächtiges Bauchweh seit Ende November, verschriebene Tabletten und Schonkost (wenig Fleisch, nahezu kein Alkohol, wenig Kaffee, wenig Süsses, … alles rechtzeitig zum Weihnachtsfest) brachten wenig. Diverse Blutproben, Ultraschall, Stuhlprobe im Januar lieferten: keine klare Diagnose, vorerst nur einen Verdacht (aber wenigstens keine wirklich bedrohlichen Entdeckungen). Heute hat eine Magenspiegelung (brrr) den Verdacht erhärtet, dass mein Körper nicht so gut mit Gluten umgehen kann, wie er sollte. Das dummerweise in allen möglichen und unmöglichen Lebensmitteln enthalten ist (Klossteig, Sojasauce, Butterkekse, …). Verflixt aber auch!
Damit gehöre ich also auch zur vermutlich nicht ganz so winzigen Minderheit der Menschen, die an Zöliakie [1] leiden – und werde gelegentlich mein Blog mit Reviews von glutenfreien Nahrungsmitteln aufpeppen.
Ach ja, und die Reisnudeln (gekauft bei Jelmoli): Geschmack erträglich, Konsistenz breiig bis klebrig, im Kern immer noch zu viel Biss. Nur mit viel Pesto geniessbar, aber immerhin … die glutenfreien Spaghetti der Migros schmecken dahingegen deutlich nach geschnetzeltem LKW-Reifen.
[1]
http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6liakie
Sonntag, 2014-01-26 | 22:23:44 CET
Kaum zu glauben – schon eine Woche vergangen seit der Rückkehr aus dem wie immer wunderbaren Berlin. Was für eine Stadt! – Mein Zürich, ich liebe Dich über alles, fast so sehr wie meine ursprüngliche Heimatstadt Nürnberg, aber … wie soll ich Dir das schonend beibringen … nach einem Berlin-Besuch kommst Du mir vor wie eine auf Hochglanz polierte Puppenstube, ein Weltstädtchen, aus gutem Hause und sehr wohlhabend, aber irgendwie … eine halbe Portion, und ein bisschen langweilig. Nimm's mir nicht krumm. Jetzt aber bin ich wieder da, und fühle mich auch schon wieder ganz wie zuhause. Und wirklich leben wollen in Berlin, auf Dauer, würde ich das? Nö. Vielleicht doch eher nicht. (P.S.: die Macken von Berlin sollen nicht verschwiegen werden. Alles ein bisschen schäbig, dort. Und zu viele Grossbaustellen. Und Tegel? Ein lausiger Witz von einem Flughafen.)
Ist man auf Zeit in der deutschen Hauptstadt, ist das »Circus« [1] eine echte Hotel-Empfehlung. Interessante Gegend, tadelloser Service, das Zimmer klein und etwas spartanisch eingerichtet, aber alles sehr geschmackvoll. Sensationell sind vor allem Café/Restaurant und Frühstück. Immer was los, gute Atmosphäre, alles lecker. Zum Wohlfühlen.
Apropos lecker, ganz in der Nähe finden sich auch noch ein paar interessante Bars und Restaurants. Sehr speziell das Ambiente in der »Rose« [2], wo der warme Milchreis wunderbar war. Gleich daneben findet sich mit dem »Sauerkraut« ein weiterer interessanter Ort. Sehr speziell, aber eine echte Erfahrung. Hätte ich die beiden hier vor der Haustür, ich könnte mir vorstellen, Stammkunde zu werden.
[1]
http://www.circus-berlin.de/circus_hotel_berlin.html
[2]
http://zur-rose-berlin.de/
[3]
http://restaurant-sauerkraut.de/
Montag, 2014-01-20 | 20:31:24 CET
Nicht wundern: da hat es wohl zum Jahresbeginn eine ulkige kleine Änderung auf der Seite meines Hosters gegeben, den Umgang mit CGI Scripts betreffend – und das hat einen Grossteil der Funktionen meines Blogs lahm gelegt. Hoffe es läuft jetzt wieder alles.
Bei unerklärlichen Phänomenen bitte melden …


