Nach der Flut
Montag, 2005-08-29 | 14:01:32 CET
Mittlerweile kann Entwarnung gegeben werden – die Flut vom Anfang vergangener Woche, bei der von einer der grössten Naturkatastrophen gesprochen wird, die die Schweiz jemals getroffen haben, scheint überstanden zu sein. Das Wasser zieht sich zurück, was bleibt, sind Schlamm- und Geröllmassen und zum Teil massive Schäden. Der Gesamtschaden wird auf bis zu 2 Milliarden Schweizer Franken geschätzt …
An manchen Orten waren offenbar bis über 200 Liter Regen in zwei Tagen gefallen. Dies reichte aus, um diverse Autobahnen in Flüsse zu verwandeln, Teile von Bern und Luzern sowie zahlreiche kleinere Ortschaften zu fluten und verschiedene weitere Ansiedlungen gänzlich zu zerstören.
Zürich ist glücklicherweise recht glimpflich davongekommen, und damit auch mein Keller, wobei mich sowieso der Höngger Berg vom Zürichsee trennt – da könnte höchstens die überforderte Kanalisation zum Problem werden. Schockierend waren die Zustände in manchen Vierteln von Bern, die ich aber auch nur aus der Ferne zu sehen bekommen habe. Bei meinem Trip via St. Gallen nach Arbon (Bodensee) Ende letzter Woche hingegen war nicht viel von der Flut zu bemerken.


