Ein Leserbrief aus der Schweiz
Donnerstag, 2013-09-19 | 23:58:23 CET
… hat die von mir hoch geschätzte Wochenzeitung »Die ZEIT« ereilt. Erstmals, denke ich – zumindest ist es der erste abgedruckte Brief aus meinem Gastgeberland, den ich bewusst wahrnehme. Wird auch Zeit, die Schweizer Ausgabe gibt es schon eine ganze Weile. Und was schreibt der Leser oder die Leserin aus Thalwil?
»Sie sollten als Warnung in den Titel setzen: Die unhandlichste Zeitung der Welt. Ich schneide jeweils die Seiten mit dem Sackmesser auf, sodass ich sie einzeln in die Hand nehmen kann.«
Ah.
Update, 2013-10-03: … der gute Mann erntete heftigen Widerspruch in gleich drei Leserbriefen der heutigen Ausgabe.
Sackmesser und Zeit
von Schubsi - Freitag, 2013-09-20 | 9:42:13 CET
Na, das ist ja mal ein äußerst praktischer Tipp. Und ich habe mich schon immer gefragt, wie man die Zeit vernünftig in der Badewanne lesen soll … ;-)
Also
von Jan - Sonntag, 2013-09-22 | 20:43:37 CET
… ich schaff das auch so. Muss halt geübt werden.
He Moment …
von Schubsi - Montag, 2013-09-23 | 9:54:51 CET
…du willst doch nicht wirklich deine Sitzwanne als echte »Badewanne« bezeichnen, oder? ;-)
Es heisst ja auch Badewanne
von AnneCatherine - Montag, 2013-10-07 | 11:31:26 CET
Ich hab mich immer gefragt, wie man irgendwas Papieriges in der Badewanne lesen kann, wird doch nass und zerreisst.
Aber weiss man in Deutschland, was ein Sackmesser ist?
Da kommt eben die Sitzwanne in's Spiel
von Jan - Montag, 2013-10-07 | 23:12:44 CET
… die sich, anders die gewöhnliche Feld-, Wald- und Wiesen-Badewanne, durchaus zum Zeitunglesen eignet. Man rutscht nicht so nach unten.
Und ob man in Deutschland weiss, was ein Sackmesser ist? Nur Leser mit einiger Fantasie dürften darauf kommen. Könnte aber natürlich sein, dass dieser Brief auch nur in der Schweizer Ausgabe abgedruckt war …
Hach, warum muss heutzutage alles, wirklich alles so kompliziert sein. Eine Zeitung für alle und ein deutsches Wort pro Gegenstand, das gab's nur in der guten alten Zeit!


