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Auf und ab mit der Cablecom

Dienstag, 2008-03-04 | 10:55:58 CET

Der erbitterte Konkurrenzkampf der zwei in der Schweiz führenden Provider Cablecom (Technik: Kabelmodem) und Bluewin (DSL) in Verbindung mit leicht chaotischem CRM der Cablecom treibt Blüten … man reibt sich die Augen. Als ich vor Jahren Kunde wurde, hatte ich zunächst klein angefangen (128 kbit/s), dann aber später auf eigenen Wunsch auf 512 kbps aufgerüstet. Noch während der Auftrag unterwegs war, wurde ich bereits für denselben Preis auf 600 kbps gesetzt, getreu der Vertriebsregel: never reduce prices, always add value. Im Laufe der Jahre wurde es dann zur schönen Gewohnheit, immer wieder Upgrades zu bekommen bei unverändertem Preis, bis ich 2007 schliesslich bei stolzen (und eigentlich schon zu schnellen, für meine Bedürfnisse) 5 Mbit/s angelangt war. Ein Downgrade (für Cablecom sicher nicht mehr als ein Mausklick!) kostet skandalöse hundert Franken, weswegen ich das Spiel stets mitspielte. Bis ich dann im Januar doch die Nase voll hatte: Die nächste Runde stand an, ein Brief der Cablecom unterrichtete mich, dass man gedenke, aus meinen 5 volle 25 Mbit/s zu machen. Zu viel ist zu viel, also zähneknirschend mein Downgrade auf 3.5 Mbit/s bestellt. Trotz der taggenauen Rückerstattung der gesparten Differenz für's erste Quartal resultierte »dank« der Kosten für den Downgrade absurderweise eine weitere Rechnung über CHF 29.40 – korrekt gerechnet und dennoch ärgerlich. Noch während die entsprechende Abrechnung zur näheren Prüfung bei mir auf Halde lag, gab's schon das nächste Jubelschreiben: »Aus hispeed 3500 wird hispeed 5000 – über 40% mehr Leistung ohne Mehrkosten!« – Hurra! Das Ende vom Lied ist also, dass ich wieder bei meinen 5 Mbit/s liegen werde, nur für dreissig Franken weniger je Monat, aber die einmalige Strafzahlung. Die Pointe: »Und wenn Sie noch mehr Geschwindigkeit möchten: für CHF 20.- mehr pro Monat können Sie ab März auf das neue hispeed 15000 wechseln.« – mit 15 Mbit/s. Super! Trotzdem kein Interesse, dankeschön.

 

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