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Filmtipp Februar: Cure

Sonntag, 2010-02-21 | 21:07:58 CET

In Cure [1] von Kiyoshi Kurosawa ermittelt Inspektor Takabe in einer rätselhaften Serie von Morden, die aus heiterem Himmel zu geschehen scheinen und die Täter selbst so verwirren wie die Polizei. Was zunächst wie ein gewöhnlicher Thriller beginnt (wenn auch in langen Einstellungen und ohne viele Worte), bekommt schliesslich einen übersinnlichen Touch.

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Das grundlose Töten als schleichende Krankheit, die um sich greift und jeden zum Mörder machen kann – ein interessantes Motiv, das diesen Film bestimmt, und in Zeiten ansatzloser Gewalt auf den Strassen fast eine gewisse Aktualität gewonnen hat. Dazu ein Schuss Mesmerismus und Hypnose, Visionen und Symbole, schon ist der japanische Schauerfilm perfekt … und vom mehr als bösen Ende war noch nicht einmal die Rede: in den letzten Sekunden gilt es gut aufzupassen.

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Ein subtil beängstigender Film von einer merkwürdigen Ruhe, der seinen ganzen Sog erst nach mehrfachem Betrachten entfaltet. Auf seine Art ein Juwel (und ganz und gar kein üblicher Asia-Horror).

[1] => http://www.imdb.com/title/tt0123948/

 

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