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Ein kurzes Lebenszeichen und erschütternde Neuigkeiten

Sonntag, 2011-07-24 | 21:35:16 CET

Wer sich gefragt haben mag, was mit mir los ist ( …so still im Blog? Eingepennt? Interesse verloren? Unter's Tram gekommen? PC kaputt?), den kann ich beruhigen. Mir geht es gut – zwar bin ich jüngst schon wieder älter geworden und nähere mich flott der führenden Vier, aber mit zunehmendem Alter lernt man auch das lockerer wegzustecken. Ist keine fünf, sechs Jahre her, dass mich Geburtstage noch schwer deprimiert haben, aber heute ist das nicht mehr so. Die gängigste Erklärung für die relative Ruhe in meinem Blog war in den letzten drei Jahren stets mein aufreibender Job, aber: ich habe ihn gewechselt. Auch wenn meine entsprechende Seite auf der Homepage das noch nicht reflektiert (wird baldmöglichst nachgeholt; derweil sei für aktuelle Infos auf Xing verwiesen / Update 2011-08-01: ist jetzt nachgeführt), so arbeite ich doch seit Anfang Juli an einem anderen, deutlich angenehmeren Ort. Seitdem habe ich tatsächlich wieder so etwas wie Freizeit, gelegentlich. Bleibt also als Erklärung nur eine gewisse Erschöpfung und die Beschäftigung mit anderen Dingen wie, tja, eben dem Jobwechsel.

Aufgerüttelt haben mich dann an diesem Wochenende zwei deprimierende Nachrichten. So sehr Amys Ende auch irgendwie absehbar war, hat mich ihr Tod dann doch traurig gemacht. Was für ein Talent! Was für eine Verschwendung. Warum ist es niemandem gelungen, sie aufzuhalten …

Die letztere Frage stellt man sich noch viel mehr im Fall des Attentäters von Norwegen. Hier geht es nicht um den weitenteils selbst verursachten Tod einer einzelnen Frau mit sensationeller Stimme, hier geht es um den gewaltsamen Tod von mehr als neunzig unschuldigen Menschen, die meisten davon Jugendliche, die ihr Leben noch vor sich hatten. Was für eine unfassbare Tragödie, was für eine Verblendung, was für ein Wahnsinn. Das macht hilf- und fassungslos, verschlägt einem die Sprache – und lässt auch meinen Geburtstag und den im Ergebnis erfreulichen Jobwechsel vollkommen in den Hintergrund treten. Was bleibt – ist Trauer.

 

Kommentare
 

Das Leben …

von Trizli - Montag, 2011-07-25 | 20:21:23 CET

 … kann manchmal brutal sein! Doch auch die tiefste (persönliche) Trauer lässt sich überwinden, wenn man den richtigen Menschen an seiner Seite hat (und du weisst, wen ich damit meine :-)).
 

*sniff*

von Jan - Montag, 2011-07-25 | 20:25:10 CET

:-)